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Kapelle Wiesenberg

Volle 650 Höhenmeter über dem Tal auf Wiesenberg wurde um 1754 die heutige Wallfahrtskapelle St. Maria erbaut. Eine umfassende Renovierung erfolgte 1963-65. Das der Mutter Gottes geweihte Gotteshaus ist bereits 1336 erwähnt und somit das älteste in Dallenwil. 

Die Altäre aus Holz sind 1857 geschaffen worden. Den Hochaltar ziert eine gotische Taube aus dem frühen 14. Jahrhundert. Rechts stehet der heilige Petrus mit dem Nidwaldner Schlüsse, links der heilige Jakobus. die Seitenaltäre schmücken frühe Werke des Nidwaldner Malers Johann Melchior Wyrsch. Auf dem Josefsaltar findet sich eine prächtige geschnitzte Pietà aus dem frühen 17. Jahrhundert. Den originellen Taufstein hat der Kapellensigrist Johann Odermatt 1925 geschnitzt. Bemerkenswet ist auch die Darstellung der heiligen Anna mit dem Jsesuskind an der Seitenwand. Auf dem gegenüberliegenden Marienbild ist unten die Wiesenberger Kapelle sichtbar. Die eindrücklichen Kreuzweg-Stationen von 1746 sind aus der Hand von Johann Josef Obersteg einem Nidwaldner Maler. Die Rückwand birgt eine Gruppe wertvoller Votivtafeln vom 18. Jahrhundert bis heute. Das sind Gedenktafeln für erhaltene Hilfe in einer Notlage, welche Heiligen, in Wiesenberg ist es die heilige Mutter Gottes, dargebracht werden. Etwas vom Kostbarsten ist der farbige, bewegte Rokokostuck an der Decke. Dei Bankwagen und Beichtstühle sind kunstvoll geschnitzt, ebnso die Eingangstüre. Tritt man ins Freie, wird er Blick frei in die wunderbare Berglandschaft.


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